Regierungsform: Parlamentarische Republik Todesstrafe: Nein Abschaffung : 1928 Letzte Hinrichtung: 1830
Die beiden letzten isländischen Hinrichtungen fanden am 12. Januar 1830 statt. Friðrik Sigurðsson und Agnes Magnúsdóttir waren die unfreiwilligen Hauptpersonen bei diesem Ereignis. Die beiden hatten ihre Opfer Natan Ketilsson und Pétur Jónsson in Illugastadir im Bezirk Vatnsnes beraubt und ermordet. An-schließend steckten sie den Bauernhof von Ketilsson in Brand, um die Spuren zu verwischen. Erst zwei Jahre nach ihrer Tat konnten sie gefasst werden, verurteilt und enthauptet. Zur Abschreckung wurden ihre Köpfe auf Stangen gespießt und zur Schau gestellt. Island schaffte die Todesstrafe knapp einhundert Jahre später völlig ab.
Sie haben weitere aktuelle sowie geschichtliche Informationen zur Todesstrafe in einem Land? Dann lassen sie uns an Ihrem Wissen profitieren und senden sie uns ihre Informationen!