Tuesday, 27. September 2016
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Zitat des Tages:
Um, yeah — two words: I do
Daryl Keith Holton (Hingerichtet auf dem elektrischen Stuhl 2007)
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Die Gaskammer
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Am 8. Februar 1924 wurde der gebürtige Chinese Gee John als erster Mensch der Welt in der Gaskammer von Carson City in Nevada hingerichtet. Ihm folgte am 21. Mai 1926 Stanko Jukich. Am 2. Juli 1930 mußte Robert H. White auf dem Stuhl der Gaskammer Platz nehmen. Letztere war die erste Hinrichtung, die protokolliert wurde. Auf die Frage des Gefängnisdirektors nach seinem letzten Wunsch antwortete White: „Bitte geben Sie mir eine Gasmaske, etwas anderes kann ich unter diesen Umständen nicht brauchen." Die Hinrichtung begann um 4.36 Uhr morgens, das Gas wurde um 4.37 Uhr und 30 Sekunden in die...
Ertränken
Das Ertränken von Delinquenten ist eine sehr alte Hinrichtungsmethode und wurde bereits von Kelten, Slawischen und Germanischen Stämmen an straffällig gewordenen Frauen praktiziert. Die Verurteilten wurden hierbei im Moor versenkt. Später war es der römische Kaiser Nero, der seinen Spaß daran fand, Delinquenten in durchlöcherten Booten auf dem Meer auszusetzen und zuzusehen, wie sie ertranken. Übrigens sollte auch so seine Frau Agrippina sterben, wenn man den Überlieferungen Glauben schenken darf. Im Mittelalter waren es meist Frauen, die zu dieser Hinrichtungsform verurteilt wurden....
Kreuzigung
Diese Hinrichtungsform wurde von den Phöniziern, einem syrischen See- und Handelsvolk entwickelt und erlebte um 1000 v. Chr. ihre Blütezeit. Zu Beginn fand der Verurteilte jedoch keineswegs an einem Kreuz, wie es he ute verstanden wird den Tod. Stattdessen band man ihn an einen Baum, der bei den Römern auch ?arbor infelix? ? Unglücksbaum ? genannt wurde, und überließ ihn der Macht der Elemente. Demzufolge zog sich das Sterben des Delinquenten meist über Tage hin. Bald entwickelten sich für die Kreuzigung eigene Richtplätze, die meist auf einem Berg oder Hügel gelegen waren. Auch kam man...
Matzzatello
Der Gefangene wurde von einem Priester auf den Platz des Geschehens geführt. Dort mußte er sich gegenüber eines offenen Sarges aufstellen. Dann kam der in schwarz gekleidete Henker. Sein Handwerkszeug steckte in seinem Gürtel, die "Mazza", der Hammer und ein scharfes Messer. Der Gefangene oder besser gesagt das Opfer wurde mit dem Gesicht zum Publikum gedreht. Dann gab der Priester dem Opfer seinen letzten Segen. Der Henker schlug nun mit dem Hammer, der Mazza, mit ganzer Kraft auf den Kopf des Delinquenten, dieser fiel dann vorne über und im Fall schnitt ihm der Henker die Kehle durch. Diese...
Vierteilen
Vierteilen, die Strafe für Hochverrat und Anschläge auf die Königliche Familie. Das Vierteilen wurde bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts angewandt. Es wurde in Europa, Afrika, Asien und sogar in Japan vollzogen. Die Strafe war vor allem für Hochverrat und für Attentäter auf das Leben des Herrschers vorgesehen. Noch in der Zeit von Kaiserin Maria Theresia von Österreich im Jahre 1768 war das Vierteilen im Strafgesetzbuch für Hochverräter vorgesehen. Meist wurde der Delinquent vor dem Vierteilen gefoltert und dann auf den Richtplatz geführt. Dort wurde er zwischen vier Pferde gespannt, und...
der Feuertod, Scheiterhaufen
Das Verbrennen ist eine der ältesten Todesstrafen. Ihr Sinn lag darin, einen Körper so zu zerstören, dass nichts mehr von ihm übrig blieb. Denn man war der Ansicht, nur das Feuer sei imstande, Geister und Dämonen zu zerstören. Es steht schon im alten Testament geschrieben, dass Gott die zwei Sündenstädte Sodom und Gomorrha mit Feuer und Schwefel vernichtete. So wurden auch bei den Babylonier, Ägyptern und bei den Israeliten Gotteslästerer und andere Verbrechen gegen die Gottheiten mit dem Feuertod bestraft. Für eine Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen wurde vor dem eigentlichen Beginn...
ZU TODE GEPRESST
Das zu Tode pressen wurde etwa im 14. Jahrhundert in England eingeführt und erst im 17. Jahrhundert wieder abgeschafft. Wenn ein Verbrecher in England keine Aussage machte und einfach schwieg, konnte er nicht verurteilt werden. Erst im 19. Jahrhundert wurde ein Gesetz erlassen, daß das Schweigen als "nicht schuldig" auslegte. Bis zu diesem Tage konnte aber kein Angeklagter verurteilt werden, der keine Aussage vor Gericht machte. Im Falle einer Aussage wie "nicht schuldig" oder "schuldig" wurde bei einem Schuldspruch sein ganzer Besitz konfisziert und seine Familie stand alleine da. Daher...
Lebendig Begraben
Das lebend Begraben werden wurde schon im alten Rom praktiziert. Hiermit bestrafte man die Vestalinnen, die gegen das Gelübde der Keuschheit verstoßen hatten. Sie mussten in eine eigens zu diesem Zwecke gebaute unterirdische Kammer steigen. Diese wurde dann verschlossen und die Tür mit Erde zugeschüttet. Im Mittelalter war diese Hinrichtungsart sehr unter dem Hochadel in Mitteleuropa verbreitet und vor allem den Frauen vorbehalten, und zwar für die Straftaten Ehebruch und Kindesmord. Solche Hinrichtungen sind stets im kleinen Kreis vollzogen worden. Man vermied so, das Schande auf das...
Die Guillotine, Fallbeil, Enthauptungsmaschine
Die Geschichte dieser Tötungsmaschine geht weit in die Vergangenheit zurück. In Irland wurde schon im Jahre 1307 mit einer so genannten Enthauptungsmaschine hingerichtet. Unter König Eduard dem III wurde die mechanische Enthauptung auch in England eingeführt 1791 war es dann in Frankreich soweit. Dr. Joseph Ignace Guillotin trug seinen Gesetzentwurf vor dem Französischen Parlament vor. "Alle Menschen sollen bei einer Hinrichtung gleich behandelt werden, kein Hängen für die Armen, kein Enthaupten für die Reichen und Adligen und vor allem keine Folter und andere Hinrichtungsarten mehr wie...
Garotte
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Anfangs war die Garotte nicht mehr als ein aufrechter Pfosten mit einer Loch in der Höhe des Halses. Das Opfer wurde auf einem Sitz vor dem Pfosten gefesselt, und ein Seil wurde um seinen Hals gelegt. Die Enden der Seiles wurden durch das Loch im Pfosten gezogen. Der Henker zog nun langsam an beiden Enden des Seiles und erdrosselte so sein Opfer. Weiterentwicklung: Später wurde der Strick dann durch ein Metallband ersetzt, und der Henker führte seiner Arbeit damit fort, daß er seinem Opfer einen Keil in den Wirbel drehte und so das Rückrat durchtrennte. Die Garrotte wurde in Spanien im...
Rädern
Das Rädern wurde noch bis zum Anfang des 19. Jahrhundert in Deutschland, Österreich, Schweiz sowie Frankreich vollzogen. Diese Strafe stand auf Verbrechen wie Mord, Straßenraub, Gatten- und Elternmord. Das Rädern war im großen und ganzen den Männern vorbehalten. Meistens wurden die Opfer vorher noch einer Folter unterzogen, ehe sie auf den Richtplatz geführt wurden. Dort wurde der Delinquent meistens auf ein Schafott geführt und entkleidet. Nun wurde er auf den Boden geworfen und festgebunden. Dann stellte sich der Scharfrichter mit einem neuen Wagenrad über sein Opfer und ließ es mit voller...
Bei lebendigen Leib gekocht
Das Kochen bei lebendigem Leib reicht bis in die Urzeit der Menschheit zurück. Im alten Rom zur Zeit der Christenverfolgung wurden große Eisenpfannen mit Wasser gefüllt über das Feuer gestellt, in denen die Christen einen langsamen Tod fanden. Doch selbst im späten Mittelalter im Jahre 1531 erließ König Heinrich VIII von England ein Gesetz, das für verurteilte Giftmischer diesen Tod vorsieht. 1532 verübte Richard Roose ein Giftattentat auf den Bischof von Rochester. Der Bischof entging diesem Anschlag, doch zwei seiner Bediensteten hatten nicht so viel Glück. Am 15. April 1532 wurde Richard...
Die Steinigung
Eine Hinrichtungsmethode, die die Frühgeschichte der Menschheit überlebt hat. Sie wurde damals wie heute in der Gemeinschaft vollstreckt. Sinn ist es, dass alle Anwesenden an der Vollstreckung der Todesstrafe beteiligt sind - eine Hinrichtung von gesamter Hand. So kann niemand gezielt für die Tötung verantwortlich gemacht werden. Das Alte Testament sah die Steinigung vor für Gottesfrevel, was wohl das schlimmste Vergehen zur damaligen Zeit war. Aber auch Vergehen gegen die gängigen Sexualgebote, wie etwa Inzest, Vielweiberei und Sodomie wurden mit dem Tode bestraft. Noch heute wird in den...
Galgen, Hängen, Strangulieren
Alternativtext
Es gibt unterschiedliche Arten dieser Tötungsmethode, obgleich sie alle doch eines gemeinsam haben, nämlich den „Strick um den Hals“. Im Laufe der Jahrhunderte wurde diese Methode des Tötens immer weiter perfektioniert. So lieferten sich die Henker der letzen Jahrhunderte eine wahres Wetteifern darum, welche Methode die schnellste sei. Ihren Ursprung findet diese Art des Tötens bereits in den Anfängen der Menschheit. Bei genauer Betrachtung ist der Galgentod der Kreuzigung sehr ähnlich. Bei beiden wird der Verurteilte bis zum Eintreten des Todes gehängt bzw. befestigt. In vielen Orten...
Eine besondere Art der Hinrichtung ist die Erschießung!
Schon kurz nach der Erfindung des Schießpulvers starben die ersten Menschen im Kugelhagel von Erschießungskommandos. Was am Anfang nur Soldaten vorbehalten war, wurde in kürzester Zeit die Hinrichtungsmethode Nr.1 in der Welt. Man brauchte dazu weder einen eigenen Henker noch Meisterschützen. Eine Handvoll Personen, die einigermaßen mit einem Gewehr umgehen konnten, waren genügend zur Ausführung einer Hinrichtung. Es war etwas anderes, den Tod aus sicherer Entfernung zu erleben. Die Schützen spürten weder die Angst, die vom Verurteilten ausging, noch konnten sie seine Gesichtszüge erkennen....
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