GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Hier sollen die verschiedenen Argumente (Pro und Contra) gesammelt werden.

Re: GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Beitragvon Cihan » 09.03.2010 18:54

D.a.d.a.F. hat geschrieben:Du kannst es drehen und wenden wie Du willst - die Realität ist nicht unbedingt so, wie sie links orientierte Journalisten und und super-tolerante Kirchenangehörige hindrehen.


Du sprichst über Realität. hmm.. Welche Realität meinst du?
Und wieso glaubst du, dass links orientierte Journalisten und super tolerante Kirchenangehörige die Realität verdrehen?
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Re: GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Beitragvon D.a.d.a.F. » 09.03.2010 19:55

Ach weisst klingon, Angst lähmt, dass kann ich mir nicht leisten. :wink:

Cihan versteht halt nicht, dass ich dem Islam sehr misstrauisch entgentrete. Zwischen dem VVerkündeten und der Wahrheit liegen dort halt häufig Welten. Momentan geht die Vozeigemosche in Marxloh an die Extremen. Bei Baubeginn wurde das Projekt ganz anders gefeiert. Wenn man will, kann man reichlich Muslime finden die lautstark die Sharia-Gesetzgebung fordern (was ja auch den Vorgaben des Korans entspricht) usw. In Deutschland soll es ja auch Teile geben in denen z.B. kurdische Gesetzgebung herrscht.

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Re: GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Beitragvon Cihan » 09.03.2010 20:48

D.a.d.a.F. hat geschrieben:Cihan versteht halt nicht, dass ich dem Islam sehr misstrauisch entgentrete.

Wieso denkst du, dass ich das nicht verstehen würde? Glaubst du, dass ich mit begründeter Kritik nicht umgehen kann?

Zwischen dem VVerkündeten und der Wahrheit liegen dort halt häufig Welten.

Interessante Bemerkung. So was zu hören, hätte ich von dir gar nicht erwartet.

Wenn man will, kann man reichlich Muslime finden die lautstark die Sharia-Gesetzgebung fordern (was ja auch den Vorgaben des Korans entspricht) usw.

Welche Muslime fordern denn lautstark die Sharia-Gesetzgebung?
Du sagst, es entspricht den Vorgaben. Kannst du mir erklären, aus welchen Vorgaben sie abgeleitet wird?

In Deutschland soll es ja auch Teile geben in denen z.B. kurdische Gesetzgebung herrscht.

Ist das nicht gegen die Verfassung, in welchen Teilen Deutschlands soll das so sein?
Was haben eigentlich die Kurden mit islamischer Gesetzgebung zu tun und wieso erwähnst du das in diesem Zusammenhang?
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Re: GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Beitragvon klingon-man » 09.03.2010 22:15

hallo D.a.d.a.F,
nu mach dir mal nicht so viele sorgen wegen dem islam.solange es die moderaten islamisten sind, ist doch nichts sclimmes dabei.sobald die khomeini-islamisten kommen, welche uns einen bart anzwingen wollen, dann lassen wir Luers den vortritt.er kann denen mit worten und argumente sie vielleicht von ihren plänen abhalten.ich werde sie mit der machete rasieren... :wink:
aber so weit wird es nicht kommen.nicht in europa.einige europäer mögen sich ja bücken, aber ich habe rückenschmerzen :wink:
also, solange solche moderate islamisten wie Cihan hierzulande sind, ist doch die welt super in ordnung.und mach dir wegen Cihan keine sorgen...seine katze hat ihn gut dressiert :wink: Cihan bring mir futter, Cihan mach die tür auf...jaja, so eine katze tut den mann auf die ehe vorbereiten.
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Re: GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Beitragvon Cihan » 09.03.2010 22:59

na, wie lang ist denn der klingon-man verheiratet?
wie macht sich so das eheleben? :wink:
bzgl. meiner katze lasse ich kein schlechtes Wort durchgehen, pass ja auf.
Da gibt es so einen Spruch, der genau passt. Vll. habe ich es schon mal erzählt:

Der Hund denkt: "Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich.
Sie müssen Götter sein!"
Die Katze denkt: "Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich.
Ich muss ein Gott sein!"
:D

Im übrigen würde ich mich nicht als islamisten bezeichnen, sondern als sehr liberalen, gemäßigten Moslem, zwar kein besonders guter, aber dennoch. 8)
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Re: GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Beitragvon D.a.d.a.F. » 10.03.2010 09:27

Cihan hat geschrieben:Wieso denkst du, dass ich das nicht verstehen würde? Glaubst du, dass ich mit begründeter Kritik nicht umgehen kann?

Weil ich nicht mal meine Beispiele anbringen kann ohne in der Diskussion vom hundertsten ins tausendste zu kommen. Meine Aussage bzgl. der Vergewaltigungen ist faktisch richtig. Der Ansatz von Luers, nach den tieferen Ursachen zu forschen ist ja noch in Ordnung, aber beldeigt aufzuschreien und die Rassisten-Keule zu schwingen finde ich ausgesprochen schwach.

Cihan hat geschrieben:Du sagst, es entspricht den Vorgaben. Kannst du mir erklären, aus welchen Vorgaben sie abgeleitet wird?

Ich zitiere mal Wikipedia, die stehen ja nicht im Ruf besonders islamkritisch zu sein

Die Gesetze der Schari'a sind für alle Menschen in einer islamischen Gesellschaft verbindlich, auch für Nichtmuslime. [snip] Der Mensch hat das islamische Recht mit seinen Bestimmungen und Widersprüchen kritiklos zu akzeptieren. Das Forschen nach der Bedeutung und inneren Logik der göttlichen Gesetze ist nur zulässig, soweit Gott selbst den Weg dazu weist.


Die Bedeutung der Schari'a nimmt seit etwa Mitte der 1970er Jahre in allen islamischen Ländern wieder kontinuierlich zu. Auch in der laizistischen Türkei mehren sich politisch einflussreiche Stimmen, die die Rückkehr zum islamischen Schari'a-Recht fordern. So schrieb etwa die islamistisch-nationalistische Tageszeitung "Milli Gazete" am 16. Oktober 2006:[12]

* „Es ist unlogisch, widersprüchlich und unsinnig, wenn ein Mensch behauptet, er sei zwar Muslim, aber gegen die Scharia. […] Die Scharia ist ein heiliger Begriff. Islam und Scharia sind gleichbedeutend.“


Nochmals, ich dekne nicht, dass Du sozusagen ein Problemfall bist, aber es gibt eine große Anzahl Muslime die ich als Risiko-/Problemfälle bezeichnen würde. Für diese Menschen hat der Islam eine größere Bedeutung als die westlich-weltliche Gesetzgebung. Diese Menschen sind verführbar.

Cihan hat geschrieben:Welche Muslime fordern denn lautstark die Sharia-Gesetzgebung?

In GB wurden bereits Sharia-Courts eingerichtet und in D gab es auch schon Forderungen die Scharia stärker zu berücksichtigen.

Cihan hat geschrieben:Was haben eigentlich die Kurden mit islamischer Gesetzgebung zu tun und wieso erwähnst du das in diesem Zusammenhang?

Ich hätte auch libanesische Clans im großraum Bremen nehmen können. Da wäre die Rückfrage sind das nicht Christen gewesen. ;-)

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Re: GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Beitragvon Cihan » 10.03.2010 13:49

D.a.d.a.F. hat geschrieben:
Cihan hat geschrieben:Wieso denkst du, dass ich das nicht verstehen würde? Glaubst du, dass ich mit begründeter Kritik nicht umgehen kann?

Weil ich nicht mal meine Beispiele anbringen kann ohne in der Diskussion vom hundertsten ins tausendste zu kommen. Meine Aussage bzgl. der Vergewaltigungen ist faktisch richtig. Der Ansatz von Luers, nach den tieferen Ursachen zu forschen ist ja noch in Ordnung, aber beldeigt aufzuschreien und die Rassisten-Keule zu schwingen finde ich ausgesprochen schwach.

Wieso glaubst du, habe ich dich als Rassisten respektive Islam-Hasser bezeichnet?

Cihan hat geschrieben:Du sagst, es entspricht den Vorgaben. Kannst du mir erklären, aus welchen Vorgaben sie abgeleitet wird?

Ich zitiere mal Wikipedia, die stehen ja nicht im Ruf besonders islamkritisch zu sein

Die Gesetze der Schari'a sind für alle Menschen in einer islamischen Gesellschaft verbindlich, auch für Nichtmuslime. [snip] Der Mensch hat das islamische Recht mit seinen Bestimmungen und Widersprüchen kritiklos zu akzeptieren. Das Forschen nach der Bedeutung und inneren Logik der göttlichen Gesetze ist nur zulässig, soweit Gott selbst den Weg dazu weist.

Das ist so eine allgemeine Aussage.
Für mich und meine (Groß-) Familie ist die Sharia nicht verbindlich.
Ich kenne hier auch sonst niemanden, für den sie verbindlich wäre.
Das ist auch so eine Aussage, die alle Moslems in einen Topf stellt.
Wir Türken (wenn ich mal etwas pauschal sein darf) sind auch sehr patriotisch und "Anhänger des Ehrenkodex".
Es gibt nicht wenige, die Alkohol trinken, obwohl das im Koran verboten ist.
Ich kenne bosnische Muslime, die auch Schweinefleisch essen, obwohl das eigtl. auch nicht erlaubt ist.
Die Religion spielt zwar bei diesen Menschen eine Rolle, aber eben nicht nur. Es gibt Traditionen und Kulturen, die seit langer Zeit bestehen und sich mit Religion vermischt haben, aber eigtl. was anderes sind.

Die Bedeutung der Schari'a nimmt seit etwa Mitte der 1970er Jahre in allen islamischen Ländern wieder kontinuierlich zu. Auch in der laizistischen Türkei mehren sich politisch einflussreiche Stimmen, die die Rückkehr zum islamischen Schari'a-Recht fordern. So schrieb etwa die islamistisch-nationalistische Tageszeitung "Milli Gazete" am 16. Oktober 2006:[12]

* „Es ist unlogisch, widersprüchlich und unsinnig, wenn ein Mensch behauptet, er sei zwar Muslim, aber gegen die Scharia. […] Die Scharia ist ein heiliger Begriff. Islam und Scharia sind gleichbedeutend.“

Das ist auch so eine allgemeine Aussage.
Jedes Land hat eine unterschiedliche Entwicklung. In der Türkei sind die reliiösen Kräfte erst Ende der 90er wieder erstarkt und seit der AKP-Regierung wieder salonfähig. Vorher war das lange Zeit eher nicht so, weil da mehr die Nationalisten und Konservativen was zu sagen hatten.
Aber auch jetzt fordert in der Türkei kein politischer Funktionär die Herbeiführung der Sharia. Ganz im Gegenteil, man ist dabei die Rechtsordnung der europ. Union schrittweise anzupassen. Das türkische Rechtssystem basierte ja bisher schon nicht auf islamischen Recht, sondern lehnte sich an europ. Gesetzeswerken an.

Du hast hier Zitate reingestellt, die aus meiner Sicht nur eine Ansicht wiedergeben.
Auf meine eigentliche Frage bist du gar nicht wirklich eingegangen. Du nimmst dir nur bestimmte für dich problematisch erscheinende Aussagen und verallgemeinerst diese.
Ich hatte danach gefragt, woraus die Sharia abgeleitet wird.
Deine Antwort zeigt mir, dass du dich gar nicht wirklich mit der Materie auseinandergesetzt hast.

Die Sharia wird aus einem Wort im Koran abgeleitet: "in Sure 45, Vers 18, wo er ursprünglich den Pfad in der Wüste meint, der zur Wasserquelle führt, woraus sich für Muslime der göttliche Ursprung der Schari'a herleitet"
http://de.wikipedia.org/wiki/Schari%27a

Allerdings wurde sie erst in der Folge durch islamische Juristen mittels Hadithen entwickelt. Es gibt also keine vollkommene Sharia, eine Rechtsprechung, die direkt im Koran verankert wäre (nur einzelne Regelungen sind dort vorhanden), so dass man immer aus dem Koran selbst, diese Rechtsprechung anwenden könnte. Es sind die Hadithen(Gutachtensammlungen) der Juristen, die die Sharia entwickelt haben. Diese lehnen sich daran an, wie der wahre Moslem im alltäglichen Leben zu sein habe und soll als eine Art Vorbild fungieren.
Der Prophet Mohammed hat selbst gesagt, dass er nicht zitiert werden wollte. Trotz dessen haben im wahrsten Sinne Hinz und Kunz im Laufe der Zeit dazu beigetragen solch ein Rechtssystem zu entwickeln, die mal mehr mal weniger restriktiv gehandhabt wird und keine einheitliche Praxis in den islamischen Ländern gegeben ist.

Viele gebildete Moslems lehnen diese Art der Bestrafung ebenfalls ab, da sie eher willkürlich und nicht objektiv erfolgt.
Beispiele sind aus dem Iran und Saudi Arabien, in afrikanischen Staaten zu finden. Aber das Volk hat hier nicht die Wahl.
Es gibt sicher Moslems, die bestimmte Strafanordnungen od. bestimmte rechtliche Regelungen für gut finden werden, zB das Zinsverbot bei Geldschulden. Aber auch bestimmte harte Strafen für Verbrecher.
Allerdings habe ich als Moslem eher das Gefühl, dass sie langsam mehr auf Ablehnung stößt, da es selbst mit dem Koran nicht vereinbar ist, wieso die Sharia so unterschiedlich praktiziert wird und manche sich einfach davon ausnehmen können, wie zB der saudische König. Das ist alles letztlich unvereinbar mit dem Koran, weswegen ich persönlich diese ablehne.
Ich bin mir absolut sicher, dass die Mehrheit der Moslems hier mit dem Rechtssystem im Großen und Ganzen einverstanden ein wird.
Nochmals, ich dekne nicht, dass Du sozusagen ein Problemfall bist, aber es gibt eine große Anzahl Muslime die ich als Risiko-/Problemfälle bezeichnen würde. Für diese Menschen hat der Islam eine größere Bedeutung als die westlich-weltliche Gesetzgebung. Diese Menschen sind verführbar.

Es gibt sicher Gegenden auf der Welt, wo Menschen zu Dingen verführt werden können und das wird es wohl immer geben.
Aber nicht jeder Mist, den ein Moslem macht, hat sofort was mit dem Islam zu tun. In islam. Ländern gibt es auch Vergewaltigungen, Mord, Schändungen, Mißhandlungen, alles was du suchen wirst.

Allerdings habe ich die Gewohnneit, wegen solchen Dingen nicht in Panik zu geraten, nur weil jemand irgendeine Dummheit begeht od. nur weil jemand lautstark die Gefahr vor dem Islam predigt.
Der Mob, der bei gelegentlichen Provokationen, immer Fahnen verbrennt und dem Westen immer den Tod wünscht, ist natürlich medienwirksam. Es wird vergessen, dass der Großteil der Moslems nicht hinter diesem Mob steht. Es ist bei den Moslems eben auch nicht üblich Lichterketten zu veranstalten od. Großdemos zu machen. Man ignoriert diese Dinge einfach, was natürlich auch nicht richtig ist. Aber andererseits will man auch, dass sich die Lage wieder beruhigt.
Man mag als gemäßigter Moslem vll. die Provokationen mißachten, aber nicht jeder geht deswegen auf die Straße um Fahnen zu verbrennen.
Das sind Leute, die der Propaganda so mancher Fundamentalisten od. Fanatikers hinterherlaufen und gehört vermutlich auch zu seiner Gruppe.

Aber im gegenteiligen Fall, gibt es hier ebenfalls hasspredigende Politiker, die eigtl. genau dasselbe machen und die Angst, Wut und Unverständnis der Leute in ihren Bann ziehen. Man sieht den Islam plötzlich als etwas sehr gefährliches an, obwohl sich eigtl. nicht viel geändert hat. Nur wird die Assoziierung mit Gewalt und Unterdrückung in die Köpfe der Leute gebracht.
Das gleiche Spiel mit der Angst findet also auch hier statt.
Das Geschäft mit der Angst funktioniert auch hervorragend. Wie man am Beispiel der Schweinegrippe gesehen hat, war die Hysterie überall auf der Welt gleich groß. Die Medien sind sehr mächtig. Man sollte aber seinen gesunden Menschenverstand nicht abschalten und nicht alles den Medien abkaufen, nur weil es dort geschrieben steht.

Ich mache mir in Deutschland eher Sorgen, dass man die Bildung vernachlässigt. Bildung ist sehr sehr wichtig.
Und diese muss ganz im Sinne einer modernen, offenen, aufgeklärten Art erfolgen. Da sollte man mMn Einwände mancher Muslime nicht tolerieren. Mir ist es wichtiger, dass jmd. geistig aufgeklärt einer Religion nachgehen kann, als jmd., der keinen Satz ohne ein Schimpfwort auskommt und an Allah betet.
Der mündige Bürger ist mein Wunschbild, egal welcher Herkunft.

Indem du aber bestimmte Leute aufgrund ihrer Zugehörigkeit stigmatisierst, grenzt du sie dorthin aus. Das ist ein großer Fehler, denn aus diesem Grund wird Integration nie funktionieren können, auch wenn jmd. sich noch so gut anpasst.
Gerade in der Integration spielen diese Dinge eine wichtige Rolle. Ich hatte nie ein Problem mit einheimischen Freunden, aber ich hatte auch keine Sprachprobleme. Trotz dessen erlebte ich auch Probleme, nur aufgrund meiner Herkunft.
Dieses Problem der Ausgrenzung verhindert Integration.

Immer nur darauf abzustellen, dass diese Moslems das und jenes begangen haben, differenziert nicht, was für Menschen dahinter stehen. Was ist mit einem Moslem, der nicht kriminell ist?
Den stellst du zwar dann auch in den selben Topf, aber stufst ihn als mit krimineller Tendenz ein. Du machst ein Vorurteil und damit beginnt Ausgrenzung im Kopf.

Außerdem hast du hier ein sehr vereinfachtes Menschenbild: Moslems und Nicht-Moslems (Christen, Atheisten, Juden usw.).
Innerhalb jeder dieser Gruppen sind die Menschen nicht allesamt gleich. Ich kann auch nicht sagen, dass alle Deutschen Nazis sind, nur weil einer lautstark vor dem Rathaus herumbrüllt, oder?
Die Fanatiker auf der anderen Seite haben ebenfalls ein sehr vereinfachtes Menschenbild. Sie stufen wohl alles was aus dem Westen kommt, als satanisch od. teuflisch ein. Dahinter steckt eben eine menschlich ur-instinktive Furcht und Angst, die Kontrolle an das Böse zu verlieren.
Deswegen fragte ich dich, ob du Angst hast. Ich glaube dennoch, dass du Angst hast, dir aber dessen nicht bewusst bist.

Cihan hat geschrieben:Welche Muslime fordern denn lautstark die Sharia-Gesetzgebung?

In GB wurden bereits Sharia-Courts eingerichtet und in D gab es auch schon Forderungen die Scharia stärker zu berücksichtigen.

Ich habe auch gehört, dass Kanada ebenfalls auf diese Dinge Rücksicht nimmt.
Nun, es gibt in der Rechtswissenschaft die Überlegung, dass Menschen, die aus anderen Rechtskulturen kommen, womöglich auch bestimmte Rechte nach ihren ursprünglichen Rechten haben dürfen wollen.
Bspw kann eine erbrechtliche Regelung im ursprünglichen Kulturkreis ganz anders sein, wie im neuen Staat.
Moderne Rechtsordnungen nehmen auch normalerweise auf Umstände Bezug, wenn Sachverhalte mit Auslandsberührung vorliegen. Das bedeutet, dass in einem Fall von einem inländischen Gericht ausländisches Recht in Anwendung kommen kann, weil ein Fall mit Auslandsberührung vorliegt. Dann muss das inländische Gericht ausländisches Recht anwenden.
Das ist eine ganz gängige unproblematische Praxis in den eruop. Rechtsordnungen.

Was du allerdings mit der Sharia-Gesetzgebung problematisierst, ist wohl, dass du befürchtest, dass es zu einer unüberschaubaren Rechtspraxis kommen könnte.
Aber auch hier hat die europ. Rechtsordnung für diesen Fall vorgesorgt. Es gilt das Prinzip des ordre public. Wenn also in einem Fall ausländisches Recht anszuwenden wäre, und aber dieses mit den Grundwerten der inländischen Rechtsordnung im Widerspruch steht, dann gilt das ausländische Recht nicht.
Aber wenn ganz normale Dinge vereinbart würden, wie bspw dass man keine Zinsenvereinbarung haben möchte, weil das als unislamisch empfunden wird, versteh ich die Aufregung ehrlich gesagt nicht, denn daran ist nichts verwerflich.
Gerade dort, wo privatrechtliche Regelungen durch sharia Regelungen ersetzt werden und dabei die Grundrechte gewahrt werden, ist es nicht problematisch, denn man kann auch so schon im Rahmen des Privatrechts dispositive Regelungen durch Parteienvereinbarung übergehen.

Cihan hat geschrieben:Was haben eigentlich die Kurden mit islamischer Gesetzgebung zu tun und wieso erwähnst du das in diesem Zusammenhang?

Ich hätte auch libanesische Clans im großraum Bremen nehmen können. Da wäre die Rückfrage sind das nicht Christen gewesen. ;-)

Nein, ich habe nur nicht verstanden, worauf du damit hinaus wolltest, denn Kurden haben ja an sich keine Gesetzgebung. Du meinst wohl eher kulturelle Bräuche und Sitten.
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Re: GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Beitragvon D.a.d.a.F. » 11.03.2010 15:45

Ich verzichte ein wenig auf die Zitiererei, sonst wird das komplett unübersichtlich. Du kannst abe rischersein, dass ich Deinen (guten) Beitrag ganz gelesen habe. Den Beitrag haben wir ja (mal wieder) gekapert.

Ich erläutere Dir kurz mein Problem mit dem Islam.Der Islam ist als Religion schwe zu fassen. Zitiere ich eine Sure wo drinsteht, dass Ungläubige zu töten sind, erhalte ich als Antwort das stimmt so nicht/muss in anderem Kontext gesehen werden, wird so nicht mehr ausgelegt/etc. Ähnlich verhält es sich, wenn ich Beispiele bringe, wo meiner Meinung nach zu weit auf den Islam zugegangen wird. Warum braucht GB, z.B. im Familien- und Erbrecht Scharia-Gerichte? ich dachteimmer jeder Mensch ist gleich. Rund um den Islam haben wir immer wieder das Problem, dass er schwer zu fassen ist und reichlich unterschiedlich ausgelegt wird. Du siehst eher das Positive ich eher die negativen Seiten.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass z.B. einer meiner evangelischen Glaubensgenossen (egal wo auf der Welt) ein Selbstmordattentat zur Durchsetzung religiöser Ziele mit einem Hinweis auf die Bibel verübt hat. Die Bibel schient da ein wenig eindeutiger formuliert zu sein. Das bedeutet aber nicht, dass es im christlichen Lager keine Spinner gibt, verstehe mich da bitte nicht falsch. Ebenso gibt es ja genügend Musliem mit denen ich problemlos zurechtkomme.

Cihan hat geschrieben:Es ist bei den Moslems eben auch nicht üblich Lichterketten zu veranstalten od. Großdemos zu machen.

In Deutschland war dies auch nicht unbedingt üblich, bis sich sich die Bevölkerung irgendwann gezwungen sah ein zeichen zu setzen udn dem Eindruck das alle Deutschen rechtsradikal sind entgegenzutreten. :wink:

Cihan hat geschrieben:Das Geschäft mit der Angst funktioniert auch hervorragend. Wie man am Beispiel der Schweinegrippe gesehen hat, war die Hysterie überall auf der Welt gleich groß. Die Medien sind sehr mächtig. Man sollte aber seinen gesunden Menschenverstand nicht abschalten und nicht alles den Medien abkaufen, nur weil es dort geschrieben steht.

Mit dem Islam begründete Gewalt und gewaltätige Migranten beobachte ich mit Sorge, gegen die Schweinegrippe habe ich mich nicht impfen lassen. :wink:

Cihan hat geschrieben:Ich mache mir in Deutschland eher Sorgen, dass man die Bildung vernachlässigt. Bildung ist sehr sehr wichtig.

Da stimme ich ausdrücklich zu!

Cihan hat geschrieben:Indem du aber bestimmte Leute aufgrund ihrer Zugehörigkeit stigmatisierst, grenzt du sie dorthin aus.

Ich grenze NIEMANDEN wegen der Herkunft aus, nur wegen des Verhaltens und der Taten. Naja und auf Basis von Statstiken/Wahrscheinlichkeiten.

Cihan hat geschrieben:Deswegen fragte ich dich, ob du Angst hast. Ich glaube dennoch, dass du Angst hast, dir aber dessen nicht bewusst bist.

Nein, ich habe keine Angst. Ich bin über viele Entwicklungen (und verschenkte Chancen) nur furchtbar enttäuscht. Letzendlich betrachteich viele Dinge aber viel gelassener als es hier im Forum "rüberkommt".

Cihan hat geschrieben:Was du allerdings mit der Sharia-Gesetzgebung problematisierst, ist wohl, dass du befürchtest, dass es zu einer unüberschaubaren Rechtspraxis kommen könnte.

Nein, damit hat das nichts zu tun. Ich lehne eine religiös begründetes Klientelrecht (ebenso wie Migrantenrabatte) in einem säkularen Staat ab. Alle Bürge rhabend ie gleicehn Rechte und Pflichten.

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Re: GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Beitragvon klingon-man » 11.03.2010 20:07

Cihan hat geschrieben
na, wie lang ist denn der klingon-man verheiratet?
wie macht sich so das eheleben?

nein, ich bin noch nicht versklavt.wie hat ein kollege von mir gesagt, der 3 mal verheiratet war..."die ehe ist eine institution, wo der mann das recht hat die meinung zu äussern, und die frau die entscheidung trifft.bei einer ehe kann mann mehr geld sparen, als wenn er single ist, aber ob der staat oder die frau das geld verschwenden...wo soll der unterschied sein"...seine worte
bzgl. meiner katze lasse ich kein schlechtes Wort durchgehen, pass ja auf.
Da gibt es so einen Spruch, der genau passt. Vll. habe ich es schon mal erzählt:

Der Hund denkt: "Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich.
Sie müssen Götter sein!"
Die Katze denkt: "Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich.
Ich muss ein Gott sein!"

also in diesem sinne konnte ich mich hier nie integrieren...für mich bleiben hund und katze tiere, welche draussen vor der haustür leben müssen.sie haben seit vielen tausenden jahren am hofe des menschen gelebt, nicht in seinem haus.und das sollte so bleiben.und ich sagte schon...katzen zu erziehen...ob das geht?
und zum thema islamismus hab ich folgendes beim "spiegel" gefunden....
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 19,00.html
Menschenrechtsbericht-USA prangern Minarettverbot in der Schweiz an
China, Nordkorea, Kuba, Iran: Der neue Menschenrechtsbericht kritisiert vor allem die üblichen Verdächtigen. Doch die Experten sind auch über Diskriminierung in Europa besorgt - unter anderem wegen des Minarettverbots in der Schweiz und die Ausländerfeindlichkeit in Deutschland.

Washington - In seinem Jahresbericht zum Stand der Menschenrechte weltweit hat sich das US-Außenministerium "zunehmend besorgt" über die Diskriminierung von Muslimen und Antisemitismus in Europa gezeigt. Als Beispiel für "Diskriminierung und Schikanen" führte der am Donnerstag in Washington vorgelegte Bericht das Minarettverbot in der Schweiz an. Die Kritik an Israels Politik gehe mit wachsendem Antisemitismus einher, hieß es weiter.

na ist doch gut zu wissen...gerade das volk, welches "islamisches" erdöl klaut,dafür islamisten ermordet,islamisten in KZ's einsperrt, will uns europäer kritisieren wie man mit islamisten menschrenrechts-konform umgeht.vielleicht schlagen sie auch vor, das george "dubya" bush zum präsidenten von amnesty international ernennen sollte...denn schliesslich hat ja "dubya" mal gesagt"
"Kein Präsident hat jemals soviel für die Menschenrechte getan wie ich!"

na amen
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Re: GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Beitragvon Cihan » 11.03.2010 22:28

D.a.d.a.F. hat geschrieben:Ich erläutere Dir kurz mein Problem mit dem Islam.

Kein Problem, auf Fragen dazu gehe ich immer gerne ein.


Der Islam ist als Religion schwe zu fassen. Zitiere ich eine Sure wo drinsteht, dass Ungläubige zu töten sind, erhalte ich als Antwort das stimmt so nicht/muss in anderem Kontext gesehen werden, wird so nicht mehr ausgelegt/etc.



Ich verstehe deine Sorge und auch die dahinter stehende Kritik.
Denkst du nicht, dass wenn man eine bestimmte Stelle (herausgenommen aus dem Kontext) zitiert, um jemandem etwas begreiflich zu machen, dies nicht vollständig geschehen kann?

Es ist doch so, dass selbst in der Bibel bestimmte Stellen miteinander verbunden sind und einen Kontext ergeben und wenn man diese einzeln wiedergibt, sich ein ganz anderes Bild ergeben kann. So vermutlich auch in der Thora.
Genau so ist es auch in einem systematischen Werk, bspw ein modernes Gesetzbuch.
Du kannst dabei keine bestimmte Stelle alleine nehmen, sondern musst auf mehrere in sich zusammenhängende Stellen greifen, um daraus etwas abzuleiten. Jemand wird verhaftet und muss eine Strafe absitzen, aus diesen und jenen zig Gründen, die alle aus dem Gesetzbuch abzuleiten und zusammen diese Anordnung treffen.

Die TS in den USA wird ja wohl im Straf-Gesetzbuch verankert sein und irgendwo wird auch die Anordnung stehen, dass die Hinrichtung, Exekution od. was auch immer vorzunehmen ist. Aber diese für sich alleins zu betrachten, wäre falsch, denn dann könnte es ja bedeuten, dass man x-beliebig Menschen exekutieren könnte. Daher wird es Srafvollzugsvoraussetzungen geben, die in diesem Zusammenhang mitzubetrachten sind und nur unter gewissen Voraussstzungen eine Exekution elrauben werden.


Nun, der Koran ist ebenfalls in einem bestimmten System aufgebaut.
Es ist nicht so leicht diesen Aufbau zu verstehen, wenn man es nicht im historischen, systematischen und logischen Kontext betrachtet. Und das ist auch eine der großen Schwächen, weil eben Fanatiker genau dieses Unwissen des einfachen Menschen für diese Zwecke ausnützen. Da werden bestimmte Stellen quasi als Rechtfertigung zum Unheil stiften genommen, obwohl es bei genauerer Betrachtung eben nicht rechtfertigend ist, sondern nur eine historische Begebenheit wiedergibt.

Die im Zusammenhang mit den kontroversen od. sehr aggressiv wirkenden Stellen im Koran beziehen sich auf die Anfänge und die Entstehung des Islam, als man von den polytheistischen Mekkanern angegriffen und um die Existenz bangen musste.
Da war es zunächst nicht erlaubt sich zu wehren. Jegliche Gewalt, auch in Form der Notwehr, war den Moslems aus göttlicher Anordnung nicht gestattet. In der Folge eskalierte aber die Situation und es kam dann die Erlaubnis die Ungläubigen (die sie angreifenden Mekkaner) zu töten. Dies ist eine Stelle aus einem historischen Kontext und bezieht sich auf diese Ereignisse.
Der Prophet Mohammed hat eben alles was von göttlicher Seite ihm gesagt wurde, niedergeschrieben.
Ein Moslem, der sich dieser Dinge bewusst ist, fällt auf Fundamentalisten nicht rein, die aus diesen Stellen zum Krieg aufrufen od. sonst etwas verlangen. Hier spielt eben die Manipulation und Angsttreiberei der Fanatiker eine Rolle.

Es gilt die Sure 5 (der Tisch), Vers 32: wenn jmd. einen unschuldigen tötet (außer, derjenige ist ein Mörder), dann ist es so, als hätte er die ganze Menschheit getötet und wenn er einem Menschen das Leben erhält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten.
Der Prophet Mohammed hat selbst in Bezug auf Dhimmis (Nichtmoslems) in etwa gesagt, dass "wer einen dhimmi verletzt, dessen gegner bin ich, und wenn ich gegner war, werde ich am tag der auferstehung gegner desjenigen sein". od.
"wer einen dhimmi verletzt hat mich verletzt und wer mich verletzt, der hat Allah verletzt" und hat damit großes Unrecht begangen.

Im Endeffekt sind die von mir erklärten Dinge auch wesentliche Meinung und Glaube der türkischen Diyanet (=staatliche Einrichtung zur Verwaltung religiöser Angelegenheiten).
Es kommt sehr darauf an, wer über Religion aufklärt und wer also dem gründlichen Sinn nachgeht und alle Seiten recherchiert. Die islamischen Länder sind im Mittelalter stecken geblieben, und der Islam wird von geldgeilen und machthungrigen Männern als Mittel der Machterhaltung und Unterdrückung verwendet.
Die Sharia wird in einer Art und Weise wie etwa die Inquisition im Mittelalter betrieben wurde, als ein Abschreckungsmittel für die Anders-und Freidenker verwendet, da man jedweden freien Gedankenaustausch verhindern möchte, das zu einer Untergrabung der Machtverhältnisse führen könnte.

Aber bedenke eben, dass nicht jeder der sich als Moslem gibt od. solch einen Background hat, auch immer in diesem Sinne haneln wird. Es gibt viele kulturelle, traditionelle Unterschiede auch unter den muslimischen Völkern. Mir ist wichtig, dass man den Otto-Normal-Moslem nicht immer gleich mit irgendwelchen Fundamentalisten gleichsetzt. Manche wissen sehr sehr wenig über Religion, sind also eher selbst nicht religiös, und bei Kriminellen würde ich auch nicht immer davon ausgehen.

Ähnlich verhält es sich, wenn ich Beispiele bringe, wo meiner Meinung nach zu weit auf den Islam zugegangen wird. Warum braucht GB, z.B. im Familien- und Erbrecht Scharia-Gerichte? ich dachteimmer jeder Mensch ist gleich.


Aber die Menschen bleiben doch alle gleich. Es kann auch sein, dass für einen Österreicher in Deutschland bspw das österreichische und nicht das deutsche Recht maßgeblich wird. Dann muss das deutsche Gericht österreichisches recht anwenden.
Also auch schon im normalen Recht werden bestimmte Rechte aus fremden Rechtsordnungen angewndet.
Es kann auch Schiedsvereinbarungen geben, wo ein bestimmtes Recht eines Landes unterstellt wird.
Genau so kann sich die Scheidung und dessen Wirkungen nach dem Recht eines anderen Staates richten, obwohl beide wo anders leben.
Für mich ist es nur hinsichtlich verfassungswidriger Sharia-Inhalte problematisch, wenn Sharia-Gesetze vereinbart werden, die mit den Grundgesetzen nicht im Einklang stehen. Aber wenn diese nicht verfassungsmäßig bedenklich sind, verstehe ich nicht, warum das nicht vereinbart werden kann, da es eben auch üblich ist, bei Fällen mit Auslandsberührung ausländisches Recht anzuwenden.

Rund um den Islam haben wir immer wieder das Problem, dass er schwer zu fassen ist und reichlich unterschiedlich ausgelegt wird. Du siehst eher das Positive ich eher die negativen Seiten.


Auslegung ist etwas sehr wichtiges. Es kommt aber auch in der Gesetzgebung darauf an, wie man etwas auslegt. Also auch in modernen Büchern kommt man nicht drum herum. Daher muss man sich auch viel eingehender mit der Materie beschäftigen und nicht einfach einen einzigen Kommentar dazu lesen. Das funktioniert nicht.
Ich weiß, das ist schwierig und die Kritik ist auch durchaus berechtigt.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass z.B. einer meiner evangelischen Glaubensgenossen (egal wo auf der Welt) ein Selbstmordattentat zur Durchsetzung religiöser Ziele mit einem Hinweis auf die Bibel verübt hat. Die Bibel schient da ein wenig eindeutiger formuliert zu sein.


Nun, auch hier muss man differenzieren.
Manche dieser Täter sind ja wirklich motiviert und handeln scheinbar in der Absicht als Märtyrer und in der Erwartung dies als eine gute Tat mit anschließender Belohnung im Paradies mit zig Jungfrauen zu tun. Allerdings ist ein Selbstmord eine sehr sehr große Sünde, die direkt in die Hölle führt, auch wenn man damit glaubt etwas gutes zu tun.
Als Folge der Gehirnwäsche wird es denjenigen aber anscheinend nicht bewusst, dass sie durch ihre Tat nicht nur den unmittelbaren Täter, sondern auch ganz unschuldige Leute mit in den Tod reissen.
Andererseites gab es ja auch im Irak solche Vorkommnisse und auch in anderen islamischen Ländern. Hier sind manchmal Menschen die Täter, die selbst durch Mißhandlung, Vergewaltigung, Verstümmelung seitens der Besatzer Opfer dieser Greueltaten wurden.
Stell dir vor, du wirst in der Anwesenheit deiner Familie und in einem Fest deine zukünftige Frau heiraten und kannst dein Glück nicht fassen. Bei der Hochzeit kommen aber Soldaten, die die Veranstaltung unter dem Vorwand des Terrorverdachts bekämpfen und töten dabei deine Frau und andere dir wichtige Menschen. Du bist dann ganz bestimmt sauer und diese Wut führt dann eben auch in diese Richtung.
Vergiss nicht, wie die Amerikaner im Irak aufgetreten sind, was sie dort veranstaltet haben. Abu Ghraib war nur ein Vorfall, der bekannt geworden ist, es gab aber vermutlich noch andere Vorfälle. Hier spielt also auch das Verhalten der Aggressoren eine Rolle.
Kommt man in Frieden um das Land von dem Diktator zu befreien und Frieden und Demokratie zu bringen od. hat man andere Absichten. Wenn du gedacht hast, dass sie wegen der Demokratie gekommen sind, hast du dich total geirrt.

Das bedeutet aber nicht, dass es im christlichen Lager keine Spinner gibt, verstehe mich da bitte nicht falsch.

Ich habe mal einen Freund gekannt, der selbst in eine katholische Schule gegangen ist. Wir haben uns blendend verstanden.
Ebenso gibt es ja genügend Musliem mit denen ich problemlos zurechtkomme.

Nun, das wirkt in deinen Erzählungen aber sehr widersprüchlich. Ich habe manchmal den Eindruck, als ob sie dich sehr schlecht behandeln und du deswegen so gern auf Moslems eindrescht. :wink:

Cihan hat geschrieben:Das Geschäft mit der Angst funktioniert auch hervorragend. Wie man am Beispiel der Schweinegrippe gesehen hat, war die Hysterie überall auf der Welt gleich groß. Die Medien sind sehr mächtig. Man sollte aber seinen gesunden Menschenverstand nicht abschalten und nicht alles den Medien abkaufen, nur weil es dort geschrieben steht.

Mit dem Islam begründete Gewalt und gewaltätige Migranten beobachte ich mit Sorge, gegen die Schweinegrippe habe ich mich nicht impfen lassen. :wink:

Hey, ich hab mich auch nicht impfen lassen. :wink:
Ich mag Gewalt auch nicht und kriminelles Verhalten ebenso wenig. Warum glaubst du, bin ich so für harte Strafen bei Kriminellen? Allerdings gibt es eben Fälle, wo jmd. sehr stark durch äußerliche Faktoren beeinflusst sein kann. Dem muss man schon nachgehen, aber auch dort differenzieren und jeden Täter so individuell wie möglich behandeln. Extra-Würste sollte es natürlich nicht geben.

Cihan hat geschrieben:Indem du aber bestimmte Leute aufgrund ihrer Zugehörigkeit stigmatisierst, grenzt du sie dorthin aus.

Ich grenze NIEMANDEN wegen der Herkunft aus, nur wegen des Verhaltens und der Taten. Naja und auf Basis von Statstiken/Wahrscheinlichkeiten.

Du kannst ja gerne Statistiken nehmen. Das ist kein Problem. Aber ich finde es ist auch die Art und Weise wie man argumentiert wichtig. Bei deiner bisherigen Argumentation klang es immer so als ob du generell alles was nur irgendwie muslimisch ist, unter Generalverdacht gestellt hast.
Diesfalls gibst du damit aber unterschwellig eine sehr vorurteilsbeladene Botschaft ab.

Cihan hat geschrieben:Deswegen fragte ich dich, ob du Angst hast. Ich glaube dennoch, dass du Angst hast, dir aber dessen nicht bewusst bist.

Nein, ich habe keine Angst. Ich bin über viele Entwicklungen (und verschenkte Chancen) nur furchtbar enttäuscht.

Das bin ich ja auch, aber mittlerweile weiß ich, das man sich deswegen nicht den Kopf zerbrechen sollte. Die Erde dreht sich weiter.
Man sollte niemals die Hoffnung aufgeben.
Cihan
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Re: GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Beitragvon Cihan » 11.03.2010 23:27

klingon-man hat geschrieben:Cihan hat geschrieben
na, wie lang ist denn der klingon-man verheiratet?
wie macht sich so das eheleben?

nein, ich bin noch nicht versklavt.wie hat ein kollege von mir gesagt, der 3 mal verheiratet war..."die ehe ist eine institution, wo der mann das recht hat die meinung zu äussern, und die frau die entscheidung trifft.bei einer ehe kann mann mehr geld sparen, als wenn er single ist, aber ob der staat oder die frau das geld verschwenden...wo soll der unterschied sein"...seine worte

Nun, wenn die Frau alleine die Entscheidungen trifft, dann ist das juristisch eine eheliche Pflichtenverletzung, wenn der Mann sich damit nicht einverstanden erklärt hatte und es auch nicht befürwortet.
Denn lt. Gesetz sollen beide gemeinsam handeln und Rücksicht aufeinander nehmen.
Mißachtet einer dies, kann das natürlich im Falle der zerrütteten Ehe zur Scheidung führen.

Dein Kollege hätte sich vorher erkundigen sollen, bevor er geheiratet hat. :wink:
Meistens stellen sich die Männer heutzutage blöd und die Frauen ziehen ihnen die Hosen runter und kassieren schön Unterhalt, nur weil der Mann sich nicht genau informiert hat. Eine Ehe ist heutzutage nicht mehr lukrativ für die Männerwelt, weil es eigtl. nur auf eine finanzielle Versorgung der Frau hinausläuft.

Allerdings frage ich mich immer, warum man denn immer so schnell heiraten muss. Lernt euch doch erst mal besser kennen.
Wenn man nach 6 Monaten Bekanntschaft heiratet, dann ist das extrem fahrlässig, meine Meinung.
Heutzutage kann man sich dabei doch Zeit lassen. Naja, manche habens halt eilig.
Vll. sollte man auch die Mehrehe zulassen? :wink:



also in diesem sinne konnte ich mich hier nie integrieren...für mich bleiben hund und katze tiere, welche draussen vor der haustür leben müssen.sie haben seit vielen tausenden jahren am hofe des menschen gelebt, nicht in seinem haus.und das sollte so bleiben.und ich sagte schon...katzen zu erziehen...ob das geht?

Was du sagst, gilt eher für den Hund, finde ich. Ein Hund muss einfach immer wieder raus. Da ist ein Haus mit Garten sehr ideal.
Aber eine Katze ist das perfekte Hasutier. Natürlich kannst du eine Katze erziehen.
Da musst du auch nicht viel machen. Die sind eher handsome, wie ich gerne zu sagen pflege. :D Die wollen eh nur gestreichelt werden und sind sehr egoistisch. Aber wenn sie Futter wollen, dann kommen sie und sind plötzlich ganz lieb und lassen dich streicheln, quasi als Gegenleistung. :D

und zum thema islamismus hab ich folgendes beim "spiegel" gefunden....
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 19,00.html
Menschenrechtsbericht-USA prangern Minarettverbot in der Schweiz an
China, Nordkorea, Kuba, Iran: Der neue Menschenrechtsbericht kritisiert vor allem die üblichen Verdächtigen. Doch die Experten sind auch über Diskriminierung in Europa besorgt - unter anderem wegen des Minarettverbots in der Schweiz und die Ausländerfeindlichkeit in Deutschland.

Washington - In seinem Jahresbericht zum Stand der Menschenrechte weltweit hat sich das US-Außenministerium "zunehmend besorgt" über die Diskriminierung von Muslimen und Antisemitismus in Europa gezeigt. Als Beispiel für "Diskriminierung und Schikanen" führte der am Donnerstag in Washington vorgelegte Bericht das Minarettverbot in der Schweiz an. Die Kritik an Israels Politik gehe mit wachsendem Antisemitismus einher, hieß es weiter.

na ist doch gut zu wissen...gerade das volk, welches "islamisches" erdöl klaut,dafür islamisten ermordet,islamisten in KZ's einsperrt, will uns europäer kritisieren wie man mit islamisten menschrenrechts-konform umgeht.


Nun, das ist doch die übliche US-Politik. Mal sind sie dir böse, dann wieder scheinbar alles ok. Es geht um ihre Interessen und da ist es wohl zweckmäßig alle anderen zu verwirren, sagen auch schon die Verschwörungstheoretiker.
Die Islamisten bzw. Moslems sind in diesem Zusammenhang nur Mittel zum Zweck.
Cihan
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Re: GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Beitragvon D.a.d.a.F. » 12.03.2010 10:24

Cihan hat geschrieben:Und das ist auch eine der großen Schwächen, weil eben Fanatiker genau dieses Unwissen des einfachen Menschen für diese Zwecke ausnützen. Da werden bestimmte Stellen quasi als Rechtfertigung zum Unheil stiften genommen, obwohl es bei genauerer Betrachtung eben nicht rechtfertigend ist, sondern nur eine historische Begebenheit wiedergibt.

Siehst Du, und das ist genau der Punkt, an dem ich finde, dass sich der Koran vonanderen Büchern, wie z.B. der Bibel unterscheidet. Wenn wir über fragwürdige Bibelauslegungen sprechen handelt es sichin der Regel um kleine, unbedeutende Gruppen mit einem Exoten-Status. Beim Islam ist es aber so, dass es wohl möglich ist besonders viele Leute mit einer falschen Lehre "zu vergiften". Und das geht nicht nur beim, sorry, ungebildeten Bauerntrampel in Afghanistan, sondenrn auch bei Menschen die mindestens 9 Jahre das deutsche Schulysytem besucht haben oder auch in der Türkei. Die mitgleider der Sauerlandgruppe z.B. sind alle hier zur Schule gegangen und wurden in Deutschland radikalisiert. Diese extrem radikalen Moschen (teilweise von Saudi-Arabien gefördert) können ja nicht mit 5 Hanseln überleben. Da müssen schon mehr Leute kommen. Zumal ich ja auch mit "normalen" Moschen Probleme habe, da ich diese Trennung von Mann und Frau nur schwer akzeptieren kann.

Vielleicht können wir anderweitig ein wenig Einigung hinbekommen. :)
Heute Morgen gab es im DLF ein interessantes Interview mit einem französischen Iman-Lehrer. Das war interessant und wir hatten in vielen Punkten sicher eine Meinung. Es gibt also durchaus Vertreter des Islams mit dennen selbst ich kein Problem habe - ich sehe vermutlich den Islam ein wenig zu schwarz, Du vielleicht ein wenig zu rosig.
Das Problem ist einfach, das sich diese Parallelgeselslchaften ablehne. Das ich die aaggressive Auslegung des Islams ablehne. Und das ich den Islam bzw. dessen Vertreter teilweise verantwortlich mache, dass cih viele Personen in Deutschland nur schwer integrieren (lassen).
Dies führt letztlich zu verschenkten Leben, den ich die Eltern der Migrantenkinder sehen ihre Kinder ncht unbedingt als lebenslange Dönerverkäufer, Staplerfahrer oder (Klein-)kriminelle. Teilhabe an der Mehrheitsgesellschaft bringt die Aufstiegschancen. Menschen die diese Chance nicht ungenutzt gelassen haben kenne ich zur Genüge. Für diese Menschenist es kein Problem Glaube und Teilhabe inkl. Aufsteig unter einen Hut zubringen. Da müssen wir hinkommen.

So, um aber noch ein wenig Kontroverse hinzubekommen... :wink:
Dein beispiel mit der irakischen Familie zieht nciht wirklich. In der Tat ist doch eher so (zumindest im Irak, vermutlich aber auch in Afghanistan oder in Pakistan) das die Opfer i.d.R. Muslime sind, sich die unterschiedlichen Auslegungen des Islams eher gegenseitig töten. Das Verhalten der US-Soldaten ist natürlich nciht zu entschuldigen, reicht aber meiner Meinung nach nicht um all die Attentate zu rechtfertigen/erklären.

Allerdings scheint der Versuch Demokratie ins Lands zu bringen mittlerweile mehr oder weniger gelungen zu sein. Die letzen Wahlen liefen ja praktisch friedlich ab.

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Re: GEGEN die Todesstrafe - Rache ist keine Gerechtigkeit

Beitragvon Cihan » 12.03.2010 21:47

D.a.d.a.F. hat geschrieben:
Cihan hat geschrieben:Und das ist auch eine der großen Schwächen, weil eben Fanatiker genau dieses Unwissen des einfachen Menschen für diese Zwecke ausnützen. Da werden bestimmte Stellen quasi als Rechtfertigung zum Unheil stiften genommen, obwohl es bei genauerer Betrachtung eben nicht rechtfertigend ist, sondern nur eine historische Begebenheit wiedergibt.

Siehst Du, und das ist genau der Punkt, an dem ich finde, dass sich der Koran vonanderen Büchern, wie z.B. der Bibel unterscheidet. Wenn wir über fragwürdige Bibelauslegungen sprechen handelt es sichin der Regel um kleine, unbedeutende Gruppen mit einem Exoten-Status.

Nun, glaubst du wirklich, dass das so ist?
Was hat man im Mittelalter in Gottes Namen alles angestellt? Hat man das denn nicht aus dem Glauben insbesondere der Bibel heraus abgeleitet?
Die Kreuzzüge und Gottesurteile, Hexenverbrennungen usw.
Dazu würde ich gerne auch mal von anderen hier die Meinung erfahren, wenn sie gerade mitlesen sollten.

Wenn du von aktuellen Dingen sprichst, so sind auch hier die unterschiedlichsten Sekten zu nennen. Manche lehnen sich mehr, manche weniger auf die Bibel, manche rufen mehr, manche weniger zu Gewalt, manche fühlen sich zu Vergewaltigungen ermächtigt, manche wiederum zu anderen erniedrigenden Dingen. Auch alles außerhalb des Islam.
Der Auserwählte W. Bush hat im Namen des Friedens und Demokratie mehr mit Hitler gemein als mit Ghandi.

Beim Islam ist es aber so, dass es wohl möglich ist besonders viele Leute mit einer falschen Lehre "zu vergiften". Und das geht nicht nur beim, sorry, ungebildeten Bauerntrampel in Afghanistan, sondenrn auch bei Menschen die mindestens 9 Jahre das deutsche Schulysytem besucht haben oder auch in der Türkei.


Glaubst du, dass Menschen außerhalb des Islam weniger stark beeinflusst und manipuliert werden können?
Glaubst du nicht, dass im Leben an sich schon die Gefahr besteht durch andere Menschen beeinflusst und manipuliert zu werden, egal wo man sich aufhält?
Glaubst du nicht, dass es mehr darauf ankommt, dass die Gefahr des negativen Einflusses u. Manipulation mit der Machtsituation der Leute und dem Verantwortungsbewusstsein der Menschen einhergeht?
Eine Machtsituation zu mißbrauchen, wird doch überall auf der Welt egal nach welchem göttlichen/wissenschaftlichen Buch du dich richtest, geschehen. Das ist meine Meinung.

Neonazis leben auch nicht nach dem Koran und trotzdem sind sie einer bestimmten Ideologie ausgesetzt, genauso wie bei linksextremen Gedankengut, das zur Gewalt neigt. Diese Dinge haben nichts mit dem Koran zu tun. Man kann jeden Menschen zu Dingen instrumentalisieren, wenn man sich in einer Machtsituation befindet. Und Wissen ist Macht. Jedoch kommt es darauf an, was man damit macht.

Es gibt also durchaus Vertreter des Islams mit dennen selbst ich kein Problem habe - ich sehe vermutlich den Islam ein wenig zu schwarz, Du vielleicht ein wenig zu rosig.

Ich kann verstehen, dass du es eher negativ siehst. Mit dieser Art der Wahrnehmung durch die Medien, würde ich vermutlich auch so denken. Aber man muss ein bisschen auch über die Grenzen hinwegsehen, auch mal aus anderer Perspektive betrachten. Nicht jeder verbrennt gleich eine Fahne wegen einer Karikatur. Die meisten, die das über die Medien mitbekommen, schütteln den Kopf darüber (so wie ich) und fertig und kümmern sich um alltägliche Probleme.

Das Problem ist einfach, das sich diese Parallelgeselslchaften ablehne.

Auch ich lehne das ab, aber dies hat eben seine Gründe. Als Grundmodell kann ich dir zum Nachdenken Platons Höhlengleichnis nennen:
http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlengleichnis

Platon veranschaulicht in diesem Gleichnis, dass der gewöhnliche Mensch im Alltag wie in einer Höhle lebt. Denn die Dinge, die er als real wahrnimmt, sind Platons Ideenlehre zufolge in Wahrheit nur Schatten und Abbildungen des wahren Seienden. Die Höhle im Gleichnis steht für unsere sinnlich wahrnehmbare Welt, der harte Aufstieg des Höhlenbewohners für den Weg der Seele hinauf bis zur Erkenntnis des tatsächlichen Zentrums des Seins: der Idee des Guten, die im Gleichnis durch die Sonne repräsentiert ist. Es geht im Höhlengleichnis also darum, die Denkkraft nicht auf das sinnlich Wahrnehmbare der uns unmittelbar umgebenden Welt zu lenken, sondern auf das, was hinter dieser Welt steht, beziehungsweise auf den ideellen Ursprung dieser Welt.


Das ich die aaggressive Auslegung des Islams ablehne. Und das ich den Islam bzw. dessen Vertreter teilweise verantwortlich mache, dass cih viele Personen in Deutschland nur schwer integrieren (lassen).

Das hat aber eben auch seine Gründe. Wenn man in einer Gesellschaft lebt, in dem man quasi sich selbst überlassen war und aufgrund seiner Herkunft, Bildung, Religion und Kultur zu einem Außernseiter wird, dann bleibt man lieber in seiner Höhle und seinesgleichen.
Auch in Sachen Religion bedarf es einer gewissen Ordnung und Regelung. Die Migranten, die hergekommen sind, konnten größtenteils vermutlich nicht mal Lesen und Schreiben.

Dies führt letztlich zu verschenkten Leben, den ich die Eltern der Migrantenkinder sehen ihre Kinder ncht unbedingt als lebenslange Dönerverkäufer, Staplerfahrer oder (Klein-)kriminelle. Teilhabe an der Mehrheitsgesellschaft bringt die Aufstiegschancen. Menschen die diese Chance nicht ungenutzt gelassen haben kenne ich zur Genüge. Für diese Menschenist es kein Problem Glaube und Teilhabe inkl. Aufsteig unter einen Hut zubringen. Da müssen wir hinkommen.

Natürlich, aber man kann das eben nicht bei allen erwarten.

So, um aber noch ein wenig Kontroverse hinzubekommen... :wink:
Dein beispiel mit der irakischen Familie zieht nciht wirklich. In der Tat ist doch eher so (zumindest im Irak, vermutlich aber auch in Afghanistan oder in Pakistan) das die Opfer i.d.R. Muslime sind, sich die unterschiedlichen Auslegungen des Islams eher gegenseitig töten. Das Verhalten der US-Soldaten ist natürlich nciht zu entschuldigen, reicht aber meiner Meinung nach nicht um all die Attentate zu rechtfertigen/erklären.

Nun ja, wie war es denn im Irak bevor die US-GB-Armee eingefallen ist?

Allerdings scheint der Versuch Demokratie ins Lands zu bringen mittlerweile mehr oder weniger gelungen zu sein. Die letzen Wahlen liefen ja praktisch friedlich ab.

Tja, das magst du so glauben. Aber glaubst du denn die wissen was Demokratie ist, nur weil man zuletzt Wahlen durchgeführt hat?
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