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Die Scharfrichter Norwegens Teil 1
August Anton Lædel, Sohn des Scharfrichters Franz Gotschalck Lædel von Østland. Sein Pate hatte den gleichen Namen, war bekannt unter dem Namen August Lædel und war ebenfalls Scharfrichter in Østland, ursprünglich aus Dänemark. Anton Lædel wurde am 2. September 1757 in der Schloßgemeinde von Akershus getauft, seine Mutter hieß Magdalene Møller. Er wurde in der gleichen Kirche am 6. Oktober 1771 konfirmiert. Er machte eine Lehre als Schreiner und erhielt am 7. März 1786 den Bürgerbrief als Schreinermeister in Christiania (heute Oslo). Er heiratete am 12. Dezember 1788 Randi Guttormsdatter. Sie hatten neun Kinder, von denen drei sehr jung starben. Anton Lædel wohnte in der Nordre Straße in Christiania. Er wurde am 8. April 1837 begraben, als Todesursache wurde nur „Alter“ angegeben. Sein Sohn Guttorm Lædel hatte da bereits die Arbeit als Scharfrichter übernommen. Nach dem Tode seines Vater übernahm Anton Lædel 1799 das Amt des Scharfrichters für Akershus Stift, d. h. Østland. Er war auch Militär-Scharfrichter. Bei seiner Amtsausübung mußte er auch Auspeitschungen und Brandmarkungen vornehmen. Die Hinrichtungen wurden mit einem Handbeil vollzogen. Außer den oben genannten richtete er (vor 1815) folgende Personen hin: Torkild Gåsdelen, am 30. 8. 1803 wegen Mordes an Ove Flaten, wegen eines Grundstücksstreits, in Vang Valdres Peter Walberg, am 13. 08. 1805 wegen Raubmordes an Jøran Engebretsdatter und ihres Sohnes, in Tanbergmoen bei Norderhov Amund Gulbrandsen Kirkeby, am 09. 03. 1807 wegen Mordes and Ole Knevelsrud, in Brakkesletten bei Fredriksstad Peter Westerstrøm, am 27. 10. 1809 wegen Raubmordes an fünf Personen, in Moss. Seine beiden letzten Hinrichtungen wurden zum Skandal. Der alte Scharfrichter brauchte vier Schläge um das Haupt von Narumseie abzuschlagen, und sogar fünf Schläge und Schneiden um Sand zu enthaupten. Danach wurde er ersetzt durch seinen Sohn Guttorm.

Torbjørn Pedersen, geboren am 10. März 1793 in Bergen, verstorben am 22. Mai 1834 in Bergen, war Scharfrichter von 1828 bis 1834. Er war der Sohn des Kleinhändlers Peder Torbjørnsen und seiner Ehefrau Ragnhild Knudsdatter in Bergen. Er machte eine Lehre als Steuermann. Am 13. Januar 1828 heiratete er die Tochter des Bergener Scharfrichters Johannes Heinrich Mühlhausen, Bolette Jørgine, und übernahm auch den Posten als Scharfrichter des Stifts Bergen. Mühlhausen hatte keine Söhne. Torbjørn Pedersen richtete nur eine Person im Laufe seiner Karriere hin: das war der Posträuber Steen Øfstad. Kurz danach starb Torbjørn Pedersen an Tuberkulose. Er hinterließ ein Kind aus einer Beziehung vor seiner Ehe und zwei Kinder von Bolette Mühlhausen. Drei Monate nach seinem Tod gebahr seine Witwe noch den Sohn Torbjørn Johan. Da er keine erwachsenen Kinder hatte, ging sein Posten an Samson Isberg über.

Samson Isberg, geboren am 26. April 1795 in Odda, verstorben am 25. April 1873 in Bergen. Er war das älteste von acht Kindern seines Vaters Samson Samsonsen Isberg (1764 – 1833). Seine Mutter hieß Anna Sveinsdatter Skjedås (1764 – 1800). Nach ihrem Tod heiratete Isberg noch drei mal. Samson Isberg zog nach Bergen, weil er mit seiner Stiefmutter nicht zurecht kam. In Bergen besuchte er die Unteroffiziersschule und wurde Sergeant. Nach dem Ende seines Dienstes wurde er Unterinspektor im Zuchthaus von Bergen. Am 26. Dezember 1833 heiratete er die 23 Jahre alte Anna Henriche Hansen in der Domkirche zu Bergen. Sie hatten vier Kinder, geboren zwischen 1835 und 1845. Am 3. April 1864 wurde Samson Isberg Witwer und heiratete nicht mehr. Nach Torbjørn Pedersens Tod wurde Samson Isberg Scharfrichter des Stifts Bergen und des Amts Stavanger. Dazu gehörten Rogaland, Hordaland, Sogn og Fjordane und Sunnmøre. Sein Lohn betrug jährlich 300 Specietaler, von denen er der Witwe des Scharfrichters Johannes Heinrich Mühlhausen 50 Specietaler ausbezahlen mußte. Am 2. Juli 1849 wurde er zum Scharfrichter für ganz Norwegen ernannt. Als er Witwe wurde, bat er darum, vom Amt entbunden zu werden.

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