Friday, 23. June 2017
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Wie kann ein Staat, der die gesamte Gesellschaft repräsentiert und die Aufgabe hat, die Gesellschaft zu schützen, sich selbst auf die gleiche Stufe stellen wie ein Mörder?
Kofi Annan
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Rädern
Das Rädern wurde noch bis zum Anfang des 19. Jahrhundert in Deutschland, Österreich, Schweiz sowie Frankreich vollzogen. Diese Strafe stand auf Verbrechen wie Mord, Straßenraub, Gatten- und Elternmord. Das Rädern war im großen und ganzen den Männern vorbehalten. Meistens wurden die Opfer vorher noch einer Folter unterzogen, ehe sie auf den Richtplatz geführt wurden. Dort wurde der Delinquent meistens auf ein Schafott geführt und entkleidet. Nun wurde er auf den Boden geworfen und festgebunden. Dann stellte sich der Scharfrichter mit einem neuen Wagenrad über sein Opfer und ließ es mit voller Kraft auf die Unterschenkel fallen, wodurch diese brachen. Er setzte diese Prozedur weiter fort mit den Knien und den Oberschenkeln.Nach dieser Marter führte der Henker die gleiche Prozedur mit den Unter- und Oberarmen des Delinquenten durch.Danach setzte der Henker sein Treiben mit Schlägen gegen den Brustkorb des Opfers fort, was oft den Tod des Delinquenten zur Folge hatte. Diese verschärfte Form des Rädern, wobei der Scharfrichter von den Beinen anfängt, bedeutete für das Opfer unvorstellbare Qualen. Das Rententum.
In Frankreich wurde das Schlagen auf die Gliedmassen nicht mit dem Rad, sondern mit einer langen Eisenstange vollzogen. Dazu gab es einen geheimen Artikel, der die Schläge bestimmte, die auf den Verurteilten abgegeben wurden, das sogenannte Retentum. Das Retentum bestimmt genau die Schläge mit der Barre (einer Eisenstange), die auf den Delinquenten gegeben werden. Wenn die Anzahl der Schläge erreicht ist, befahl das Retentum dem Scharfrichter den Verurteilten heimlich zu erwürgen. So sollte ihm das Leiden erspart bleiben, das ihn erwartet, wenn er auf das Rad geflechtet wird.

Die Kunst des Henkers

Die Kunst" des Henkers bestand darin, die Knochen zu brechen, ohne die Haut zu beschädigen. Wie das Rädern ausgeführt wurde hängt meistens vom Urteil des Gerichtes ab, oder von der Bestechlichkeit des Henkers. Oft aber wurde ihm von den Angehörigen ein Obolus zugesteckt, damit er sein Opfer vor der Tortur erwürge, oder zumindest mit dem Rad von oben herab am Kopfe beginne. Nach dem ersten Teil der Strafe, wo über die Hälfte der Opfer noch lebten, folgte der zweite Teil. Der geschundene Körper wurde auf ein Wagenrad gelegt, wo man seine zerbrochenen Glieder durch die Sprossen des Rades geflochten hat.nach dieser Prozedur wurde das Rad auf einen Pfahl gesteckt und am Richtplatz aufgestellt, damit das Volk den Todeskampf beobachten konnte. Der Verurteilte lebte teilweise noch Stunden bis hin zu Tagen.

Doch auch damals kam es schon zu Zwischenfällen

Am 27. November 1721 wurde Cartouche (der König der Diebe) durch das Rad hingerichtet. Seine Hinrichtung war ein Volksfest in Paris, bei der jeder anwesend war, der es irgendwie ermöglichen konnte. Man übergab ihn dem Scharfrichter, und er wurde auf das Schafott geführt. Dort schnallte man ihn auf ein Andreaskreuz. Als der Scharfrichter mit der Baare das Fleisch und die Knochen von Cartouche zerschmetterte, zählte dieser die Schläge lauthals mit. Doch seine Fassung zerbrach an den Schlägen des Scharfrichters, und es war nichts mehr zu hören, als sein Flehen um göttliche Erbarmung. Doch nun nahm ein weiteres Unheil seinen Lauf. Der Sekretär des Gerichtes hatte vergessen, dem Scharfrichter das Retentum mitzuteilen, welches dem Leid des Verurteilten ein Ende setzen sollte. Nach dem elften Schlag, als er völlig zerschmettert war und auf das Rad geflochten wurde, lebte er noch mindestens über eine Stunde.

Der TOD

Wenn der Tod endlich über den Verurteilten kam, wurde der Leichnam sich selbst überlassen und durfte nicht abgenommen werden. Die Vögel und Tiere gaben ein übriges. In manchen Gegenden war es ein ungeschriebenes Gesetz, ?wenn der Verurteilte nach drei Tagen immer noch lebe, ihn vom Rad wieder abzunehmen".

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