Monday, 27. March 2017
logo todesstrafe.de
Zitat des Tages:
Ich lehne die Todesstrafe ab, grundsätzlich und bei jedermann.
Gerhard Schröder
Suche:  

Anzeige

Newsletter
Abonnieren Sie unseren kostenlosen neuen Newsletter
Ihre Emailadresse



Alternativtext  Startseite Alternativtext  Berichte Alternativtext  Nachrichten Archiv Alternativtext  Bücher Alternativtext  Filme, Dokumentationen Alternativtext  Forum Alternativtext  Gesetze Alternativtext  Hinrichtungsmethoden Alternativtext  Todesstrafenatlas Alternativtext  LänderseitenAlternativtext Saudi ArabienAlternativtext JapanAlternativtext KuwaitAlternativtext DeutschlandAlternativtext USA Alternativtext  Impressum
Deutschland, Bonn
Heute vor 100 Jahren: Hinrichtung in Bonn
02.04.2008, (cs), 2064
Am Donnerstag, den 2. April 1908, fand in Bonn eine dreifache Hinrichtung statt. Die kroatischen Bergleute Nikolaus Baic, Daniel Beslac und Milos Kantar wurden wegen Raubmordes enthauptet. Baic hatte mit zwei weiteren Komplizen, Rupcic und Obred Kokotovic, am 19. Juli 1907 die Wirtsleute Raaf und die 86 Jahre alte Witwe Lohmar in Burbusch ermordet. Beslac und Kantar hatten sie dazu angestiftet. Die Männer hatten schon mehrfach in der Wirtschaft der Raafs Karten gespielt, um eine Gelegenheit für den Raubüberfall auszukundschaften. In der Nacht des 19. juli drangen sie in das einsam gelegene Haus ein, Baic tötete den 60jährigen Wirt und dessen Tante mit Messerstichen, Rupcic ermordete die 54jährige Wirtin. Sie erbeuteten 330 Reichsmark. Das Schwurgericht in Bonn verurteilte alle fünf am 27. Oktober 1907 zum Tode; noch in der gleichen Nacht erhängte sich Rupcic in seiner Zelle. Obred Kokotovic wurde kurz vor der Hinrichtung zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe begnadigt, doch verzichtete Kaiser Wilhelm II. am 16. März auf sein Gnadenrecht für die drei anderen Männer. Am 2. April 1908, um 6 Uhr morgens, wurden Nikolaus Baic, Daniel Beslac und Milos Kantar, im Abstand weniger Minuten, auf dem Gefängnishof in Bonn durch Scharfrichter Gröpler mit der Guillotine enthauptet.

map

BOOKMARK IT!   Furl YahooMyWeb Google Bookmark del.icio.us Tausendreporter Webnews yigg it Mister Wong co.mments TailRank Spurl Digg blinkbits BlinkList Reddit connotea

Meist gelesene Artikel!
Russische Förderation, 20.11.2009
Nord Korea, 10.09.2010
Iran, 30.08.2010
Iran, 29.07.2010
USA, 19.05.2010
Japan, 28.07.2010
Marokko, 19.07.2010
China, 08.07.2010
Taiwan, 05.05.2010
Iran, 07.07.2010




Abstimmung zum Thema!
Die Todesstrafe sollte in einem Strafsystem verankert sein
 Ja, ich bin für die Todesstrafe
 Nein, ich bin gegen die Todesstrafe
 Ist mir egal


Hinrichtungen weltweit Juli 2011
China China 79
Iran Iran 15
Palästina Palästina 2
Saudi Arabien Saudi Arabien 9
Somalia Somalia 2
USA USA 5
Weissrussland (Belarus) Weissrussland (Belarus) 2
Das nächste Todesurteil in den USA wird vorraussichtlich am .., im Bundesstaat an vollzogen!
Die Kammer
Chris O'Donnell brilliert als idealistischer, junger Rechtsanwalt Adam Hall, der den Fall seines zum Tode verurteilten Großvaters Sam Cayhall (Gene Hackmann), ein ehemaliger Ku-Klux-Klan-Anhänger,...
The Green Mile
In „The Green Mile“ geht es um eine Geschichte, die Paul Edgecomb seiner Freundin Elaine Connelly in einer Rückblende erzählt. Vor ca. sechzig Jahren, zur Zeit der Weltwirtschaftskrise, war Edgecomb...
Die Geschichte der Todesstrafe in der ehemaligen DDR Teil-1
Die Todesstrafe hat in Deutschland eine lange Geschichte. 500 Jahre war sie in Gesetzen und sonstigen Rechtsbestimmungen der auf deutschem Territorium befindlichen Staaten verankert. Nach dem Ende des...
Die Geschichte der Todesstrafe in der ehemaligen DDR Teil-2 - Rechtsgrundlagen
In der SBZ und DDR existierten, zum Teil zeitgleich und abhängig vom Tatvorwurf, mehrere Rechtsgrundlagen für die Verhängung der Todesstrafe. Die vor Gründung der DDR von den Alliierten bzw. allein...
Die Geschichte der Todesstrafe in der ehemaligen DDR Teil-3 Politische Steuerung der Verfahren
Getreu dem Motto „Jedes Urteil ist eine politische Tat“ (DDR-Generalstaatsanwalt Ernst Melsheimer) war die Justiz der DDR nicht unabhängig, sondern stand in Diensten der Staatsmacht. Dies galt...