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Russische Förderation, Moskau
Jeder dritte Russe will Todesstrafe für Korruption
30.06.2006, (mk), 1712
Jeder dritte Einwohner Russlands fordert laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts WZIOM die Todesstrafe für Korruption und Wirtschaftsverbrechen. 38 Prozent bestehen auf einer radikalen Säuberung und Reduzierung des Staatsapparates, schreibt die "Iswestija" am Montag.

Russlands Bürger geben sich mit dem endlosen Gerede von einem Kampf gegen Korruption und episodischen Enthüllungen korrupter Beamter in verschiedenen Behörden nicht zufrieden. Die Gesellschaft ist verärgert und will mehr.



Die grundlegende Ursache für die Korruption sehen die russischen Bürger in der nahezu unbegrenzten Habgier von Beamten und Geschäftsleuten. An zweiter Stelle unter den Ursachen des größten nationalen Übels liegt nach Ansicht der Befragten die "Uneffektivität des Staates". Zugleich bewerten die Russen ihre eigenen "kleinen Sünden" (mehr als die Hälfte der Bevölkerung Russlands gibt laut WZIOM Schmiergeld) eher als eine Lappalie: Nur 18 Prozent der Befragten meinen, dass die Verbreitung der Korruption in erster Linie dadurch gefördert wird, dass eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung das Recht nicht achtet..




Das ernsthafte Problem erfordert radikale Lösungsschritte. Allerdings steht die Todesstrafe nur auf dem 5. Platz unter den aufgezählten Hauptmaßnahmen, die Russlands Bürger zur Überwindung der allgemeinen Korruption vorschlagen. Auf Platz eins steht der Entzug des Eigentums der Korruptionssünder und ihrer Familienmitglieder (39 Prozent der Befragten). Die in den bewaffneten Strukturen populären Ideen wie zusätzliche Vollmachten für die Rechtsschutzangestellten beim Kampf gegen die Korruption und Prämien für Bürger, die ihren "zu reichen" Nachbarn denunzieren, fanden dagegen Unterstützung nur bei 19 bzw. 17 Prozent der Befragten.




58 Prozent glaubt nicht an eine Kombination des "politischen Willens und der Entschlossenheit der Macht mit den Bemühungen der gesamten Gesellschaft" und denken insofern, dass die Korruption in Russland unbesiegbar ist. Zugleich stieg der Anteil jener, die den entgegengesetzen Standpunkt vertreten, in den letzten anderthalb Jahren von 30 auf 35 Prozent. Sie sind der Auffassung, dass Russland und Korruption nicht unbedingt Synonyme sind.



(erschienen bei RIA Novosti)


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